Malion Quartett Elvis Costello

The Juliet Letters – Malion Quartett – Karsten Schmidt-Hern

Elvis Costello und das Brodsky Quartet schufen mit The Juliet Letters (1993) ein einzigartiges Werk, das Gesang und Streichquartett in einer “Liederfolge mit Titel” vereint. Inspiriert von Briefen an “Julia” aus Verona, erzählen die 20 Lieder von Liebe, Verlust und menschlichen Abgründen. Der Zyklus sprengt Genregrenzen, indem er Elemente aus Klassik, Pop und Jazz zu einer neuen Einheit verschmilzt. Der Sänger Karsten Schmidt-Hern und das Malion Quartett präsentieren ihre ganz eigene Sicht auf das Werk.

Deliver Us
For Other Eyes
Swine
Expert Rites – Dead Letter
I Almost Had a Weakness
Why?
Who Do You Think You Are?
Taking My Life in Your Hands
This Offer Is Unrepeatable
Dear Sweet Filthy World
The Letter Home
Jacksons, Monk and Rowe
This Sad Burlesque
Romeo’s Seance
I Thought I’d Write to Juliet
Last Post
The First to Leave
Damnation’s Cellar
The Birds Will Still Be Singing

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Abendkasse: 23 €

Black Forest Jazz-Festival präsentiert: Caro Trischler Trio

Black Forest Jazz-Festival präsentiert:
Caro Trischler Trio

Caro Trischler (voc, git), Ulf Kleiner (Piano, keys) Max Jentzen (drums)

Als ausgezeichnete Sängerin mit wunderbar warmer Stimme, feinem Timbre und stilistischer Vielseitigkeit kennt man Caro Trischler schon eine Weile. Nun ist sie auch als Songschreiberin besonderer Güte zu entdecken. In Trio-Besetzung kommt sie mit Ulf Kleiner (Piano) und Max Jentzen (Schlagzeug) ins Waldlust-Denkmal.
„When You Know You Know“ heißt ihr zweites Album, aber ihr erstes mit eigenen Songs, die sie gemeinsam mit ihrem Partner, dem Tasten-Artisten Ulf Kleiner ausgearbeitet, arrangiert, eingespielt und produziert hat. Die überwiegend autobiografischen Texte stammen vornehmlich von Caro Trischler selbst. Sie handeln von Selbstfindung, dem Ärger über die Arroganz der Besserwisser, dem Tod der Mutter, von Eskapismus und Realitätsflucht, wenn die Wirklichkeit nur schwer zu ertragen ist, und von der Macht des Lächelns. Caro Trischler singt vornehmlich englisch, aber huldigt auch ihrer Liebe zur brasilianischen Musik in zwei Eigenkompositionen mit portugiesischem Text.
„When You Know You Know“ ist ein musikalisch wundervolles, gleichermaßen leichtes wie anspruchsvolles Album mit famosen Kompositionen, prächtigen instrumentalen Beiträgen und einer fantastischen Sängerin, die dabei zu sein scheint, sich in der Spitze der Vocal-Größen zu etablieren.

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Abendkasse: 28 €

Tango Expandido

Tango Expandido

Leandro Ragusa (bandoneon), Gregor Hübner (violine), Veit Hübner (bass), Bobby Fischer (piano)

Viele werden sich noch an ihn erinnern: den großartigen, 2007 mit dem Grammy ausgezeichneten Bandoneonisten Raúl Jaurena. Er war Weggefährte von Astor Piazzolla und hat mit vielen hervorragenden Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit gearbeitet. Auch mit Bobbi Fischer, Gregor und Veit Hübner verband ihn als Musiker-Kollege, Lehrer und Mentor eine jahrzehntelange Zusammenarbeit und Freundschaft. Entstanden dabei sind Werke, die sich im Bewusstsein des traditionellen Tangos für Elemente des Jazz und der Improvisation öffnen.
Nachdem Jaurena 2021 überraschend an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben war, startet nun nach vierjähriger Pause das Projekt „Tango nuevo in Concert“.
Mit dem in Buenos Aires geborenen Komponisten und Bandoneon-Virtuosen Leandro Ragusa wird das Ensemble neu formiert. Ragusa, der zwischen Buenos Aires und New York pendelt, ist ein gefragter Komponist, Instrumentalist und Bandleader. Er hat mit einigen der bedeutendsten Musikern der Welt gespielt, darunter Paquito de Rivera, Nestor Marconi und auch mit Raúl Jaurena. Zusammen mit dem elektronischen Musikensemble Tanguetto nahm er das Album „Hibrid Tango“ auf, das für den Latin Grammy 2018 nominiert wurde. Daneben arbeitete er auch als Dozent an der Tangouniversität CETBA in Buenos Aires.
Gemeinsam mit Leandro Ragusa bringen Fischer und die beiden Hübner-Brüder Tango-Klassiker – natürlich auch von Astor Piazzolla, sowie ihre eigenen Kompositionen zu Gehör.

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Abendkasse: 23 €

Sommernacht in der Waldlust

Nordschwarzwald-Kultursommer 2026

Musik, Tanz, Theater und Kunst – Geschichte leuchtet und Kultur pulsiert im Kulturdenkmal

Wenn sich der Abendhimmel über Freudenstadt färbt, beginnt in der Waldlust eine besondere Nacht: Das historische Haus wird stimmungsvoll illuminiert und zur lebendigen Bühne für Musik, Tanz, Theater und Kunst. Zwischen Lichtern und sommerlicher Luft entsteht eine Atmosphäre zum Flanieren und Genießen.

Ein vielseitiges Programm mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und darüber hinaus erfüllt das Haus mit Musik, Tanz und Kultur: Die fantastischen rePot aus Stuttgart begeistern mit dreistimmigem Gesang, Latin-Rhythmen von Marianne Martin & Rio Moon lassen uns tanzen, und Flamenco mit Noelia Vargas, David Bermudez und Juan Granados verbreiten Leidenschaft, Temperament und Emotionen.
Auch Tango hat seinen Platz: Bei der Milonga mit DJ kann bis in die Nacht getanzt werden, ein Workshop steht für Einsteiger und Fortgeschrittene offen.
Zwischen den Auftritten sorgen Schauspieler in historischen Rollen für lebendige Einblicke in die Geschichte des Hauses. Pianoman Tim Kandel und junge Talente der Musik- und Kunstschule setzten in verschiedenen Räumen Akzente mit musikalischen Intermezzi. Filme und eine Ausstellung beleuchten die Geschichte der Waldlust.
Die Ausstellung „Aschenputtels Lust“ zeigt zeitgenössische Interpretationen von Märchenmotiven und Rollenbildern. In der American Bar und auf der Terrasse genießen Gäste Drinks und einen großartigen Ausblick auf Freudenstadt.
Pianoman Tim Kandel zaubert musikalische Intermezzi in den Pausen.

Erleben Sie eine Nacht voller Kunst, Begegnungen und besonderer Magie.
Kultur. Vielfalt. Licht.

Das Programm:
16.00 Uhr Vernissage der Ausstellung „Aschenputtels Lust“ – Vérok Gnos, Jutta Hieret, Iris Kamlah, Gloria Keller im 1.Stock
17.30 Uhr Öffnung der Waldlust – Musikalische Begrüßung im Eingangsbereich – Tim Kandel und Schüler der Musik- und Kunstschule
18.00 Uhr Tangoworkshop für Anfänger und Fortgeschrittene
19.00 Uhr Start der Milonga mit DJ im Eingangsbereich
19.00 – 19.30 Uhr Marianne Marin & Rio Moon
19.45 – 20.15 Uhr Flamenco mit Noelia Vargas, David Bermudez , Juan Granados
20.30 – 21.00 Uhr RePot – Dreistimmig durch die Jahrzehnte
21.15 – 21.45 Uhr Marianne Marin & Rio Moon
22.00 – 22.30 Uhr Fiesta-Flamenca mit Noelia Vargas, David Bermudez , Juan Granados
22.45 – 23.45 Uhr RePot – Dreistimmig durch die Jahrzehnte

Das Programm findet im fliegenden Wechsel in verschiedenen Räumen statt. In den Pausen spielen Pianist Tim Kandel und Formationen der Musik- und Kunstschule.

Eine Nacht, die bleibt.

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Tageskasse: 28 €

 

Marian Petrescu Trio

Marian Petrescu (Piano), Joel Locher (Keyboard), Felix Schrack (Drums)

Sein Mentor Martial Solal bezeichnete ihn als, «Horowitz des Jazzpianos». Der berühmte Pianist Marian Petrescu feiert nun in seinem aktuellen Programm einen seiner großen Helden: Oscar Peterson. Grammy-Gewinner Marian Petrescu feiert mit seiner Hommage einen der bedeutendsten Musiker der Jazzgeschichte. Dabei gelingt es ihm dank seiner ansteckenden Spielfreude und Virtuosität den Klassiker seinen Stempel aufzudrücken. Begleitet wird er dabei von seinen kongenialen Musikern Joel Locher am Bass und Felix Schrack am Schlagzeug. Das Repertoire des Abends umfasst auch moderne Stücke wie „Always and Forever“ von Pat Metheny, Stücke von Michel Camillo, Klassiker aus dem American Songbook sowie Eigenkompositionen des Meisters. Es erwartet sie ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse. Ein Ohrenschmaus voller Dynamik, Vitalität und Virtuosität.

https://de.wikipedia.org/wiki/Marian_Petrescu

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Abendkasse: 23 €

Swing Ball Night mit Linda Kyei Swing Combo

Linda Kyei (Gesang, Violine), Sascha Kommer (Klavier), Herr Netz (Saxophon, Klarinette), Andy Shepherd (Gitarre), Sir Holley (Kontrabass), Andrew Andrews (Schlagzeug)
Special Guest:  Slim Steeve // Shellack Platten

Sehr geehrtes Publikum,

nach einer fulminanten Premiere bei der ersten Swing-Nacht Freudenstadt in der Waldlust gastiert Linda Kyei heute nun zum zweiten Mail mit ihrer Swing-Combo in der Waldlust. Um sich versammelt sie sämtliche Hochkaräter aus der jungen Stuttgarter Swing-Szene mit denen sie den warmen, knisternden, melodiösen und wunderbar tanzbaren Jazz der schönen alten Zeit perfektioniert hat.

Diese Musik entführt uns in die Jazzclubs 1930er bis 40er Jahre. Genießen Sie stilvoll das Flair der Epoche der Big Bands und Jazzclubs, im atemberaubenden Amiente des ehemaligen Luxushotels. Lassen Sie sich mit den beliebten Tänzen Charleston, Lindy Hop, Balboa oder auch Foxtrott zum Tanzen verführen.

Die Kombination aus Unterhaltungswert, hoher Musikalität und Tanzbarkeit hat Linda seit nun fast zehn Jahren mit Ihren Mitmusikern kultiviert und perfektioniert und so den Namen der Band in der Region und darüber hinaus zu hoher Bekanntheit gebracht.

Unter Anderem tritt die Combo regelmäßig bei der erfolgreichen Konzertreihe „A Sophisticated Evening“ im Bix Jazz Club Stuttgart auf. Dieses Event findet mit weiteren Gästen aus Tanz und Musik und einer standesgemäßen Moderation mit hohem Unterhaltungswert statt.
Die Linda Kyei Swing Combo steht für genussvolle, elegante Abende – angereichert mit dem charmanten Jazz-Sound der frühen Jahre und natürlich einer Prise Nostalgie.

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Abendkasse: 23 €

Begleitend zur Ballnacht gibt es tagsüber den Kompakt-Workshop „Inspiration from the past“ 

Darüber hinaus werden am Abend zwischen ca. 19:00 Uhr und 22:00 Uhr kleine Hausführungen mit begrenzter Teilnehmerzahl angeboten. Kosten pro Person 10 € (Barzahlung am Abend!)
Da es eine begrenzete Zahl an Führungen gibt, empfehlen wir eine frühe verbindliche Anmeldung über:
anfrage@waldlust-denkmal.de  – Betreff: 27.06.2026 Hausführung
Die Zeifenster der Führungen werden am Abend vergeben.

Frankfort Special

Boshy (Gesang & Gitarre), Gerry (Gitarre), Lengo (Schlagzeug), Vince Kontrabass)

Seit mehr als 20 Jahren legen die Specials ständig Kohle nach und heizen ihrem Publikum damit mächtig ein.
Da spielt es keine Rolle, ob der „Frankfort Special“ auf Stationen wie dem Museumsuferfest in Frankfurt, auf dem Wilhelmstraßenfest in Wiesbaden, auf Hochzeiten, Kneipenfestivals, Firmenfeiern oder den eigenen Konzerten und Veranstaltungen die Passagiere mitreißt.
Die pure Energie des allzeit überlebenden Rockabilly sorgt für den nötigen Druck im Kessel!
Auch weltweit bekannte Stars wie Slim Jim Phantom und Darrel Higham ließen sich schon vom „Rock’n Roll-Train“ anschieben. Also schnellstens Fahrkarten besorgen und abfahren – Ankunft garantiert!

Warum Frankfort Special?
Um die 2000er hießen wir noch Maniacs / Groovin Maniacs. Wir waren zu der Zeit viel bei Kneipenfetsivals unterwegs und immer wieder kam die Frage auf, wo wir eigentlich her kommen. Auch generell waren wir mit dem Namen nicht wirklich zufrieden. Klar wir waren cool, aber nicht wirklich Maniacs. Billy (Gründungsmitglied, 2022 verstorben) kam 2008 auf die Idee, dass wir uns nach dem Song von Elvis „Frankfort Special“ aus dem Film G.I Blues von 1960 benennen sollten. Ein Sonderzug nach Frankfurt. Gesagt getan!

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POEMS ON THE ROCKS – Eine Zeitreise durch die Rockgeschichte

Christoph Berner (Gitarre), Helmut Kipp (Schlagzeug), Jo Jung (Sprache & Texte), Edgar Müller (Keyboards), Jörg Kraus (Gesang), Andy Kemmer (Bass)

Von den Sechzigern bis weit ins Millennium. Wir meinen, sie in- und auswendig mitsingen zu können, die uns vertrauten Rockklassiker vergangener Tage.
Aber Hand aufs Herz:  Kennen wir die Inhalte der englischen Texte und das, was sie uns sagen wollen wirklich?
Die Musiker des Projekts, allesamt aus der Oberliga der Stuttgarter  Musikszene, liefern den professionellen, groovigen Unterbau ausgesuchter Rockklassiker. Zusammen mit  dem Sänger Jörg Krauss und seinem rockigen Schmelz knüpfen sie einen musikalischen Klangteppich, auf dem der Schauspieler Jo Jung seine lyrisch-deutschen Übersetzungen der Songs ausbreitet.
Einmalig ist, wie seine Sprache und Mimik dabei die Worte verwandeln, mal sanft, zärtlich, mal traurig, anrührend, mal leicht und hoffnungsvoll, mal brüllender Zorn, frech, provozierend, voller Ironie.
Auf diese musikalisch-schauspielerische Basis wirft Videokünstler Karsten Hoppe noch sein bildstarkes Filmmaterial im Hintergrund der Show.
Es sind die Hits unserer Helden wie David Bowie, Pink Floyd, John Lennon, Peter Gabriel, Bob Dylan und  vieler anderer. Es sind die Geschichten vom gesellschaftlichem Umbruch der Sechziger, vom Freiheitsgeist der Siebziger, der weltweit in der Luft lag, von Selbstbestimmung bis zu Reflexionen über unsere aus den Fugen geratenen modernen Welt.
Die Texte dieser Musik handeln vom kleinen Mann. Sie handeln von seinen Ängsten, seinem Mut, seiner  Aufrichtigkeit. Es geht in ihnen darum wie wir Menschen uns gegenseitig und unsere Erde behandeln, um  Sehnsucht nach Frieden und vor allem – um Liebe

www.poemsontherocks.de

video: https://youtu.be/NZC2CWB8S90?si=h7HAtxSmHVFo_ct_

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Joo Kraus & Band

Joo Kraus (trp, voc, b); Ulf Kleiner (rhodes, keys); Jo Ambros (git); Sebastian Schuster (db, moog); Martin Grünenwald (dr)

Seit vielen Jahren zählt Joo Kraus nun schon völlig zu Recht zu den renommiertesten Jazztrompetern in unseren Breitengraden. Dabei wurde Joo die Trompete zwar nicht direkt in die Wiege, aber doch neben das Schulheft gelegt. Bereits sein Vater spielte Trompete und brachte ihm die ersten Griffe bei.
Mit 19 Jahren durch den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in die Szene katapultiert, sammelte er fünf Jahre Bühnenerfahrung mit der Elektro-Rock-Band „Kraan“. Mit Hellmut Hattler gründete Joo Anfang der 1990er Jahre das Hip-Jazz-Duo „Tab Two“. Die Rhythmusgruppe und die Effekte kamen bereits aus dem Computer – zu Beginn der 90er Jahre eine ziemlich bahnbrechende Neuerung.
„Tab Two“ spielten in ganz Europa, in Asien und den USA, produzierten acht Alben und waren einer der größten Influencer in diesem Genre weltweit. In den 2000er Jahren schrieb Joo Kraus vermehrt eigene Songs. Er produzierte im ältesten Tonstudio Havannas sein Album Sueño und arrangierte Songs von Michael Jackson zu einer intellektuell anspruchsvollen Verbeugung vor dem King of Pop.
Joo Kraus – das sind viele Jahrzehnte internationale Bühnen- und Studio-Erfahrung, unzählige weltweite Tourneen, 2 Grammy Nominierungen, den Echo Jazz als bester deutscher Trompeter und 6 German Jazz Awards in Gold. Doch ganz gleich, ob Joo mit dem kubanischen Pianisten Omar Sosa, mit Paula Morelenbaum, als Gast von Klaus Doldinger, mit der SWR Big Band oder mit seinem eigenen Quartett „Joo Jazz“ auftritt, stets ist da dieser unverwechselbare Ton: Bescheiden und kraftvoll, mitreißende Spielfreude gepaart mit sensibler Achtsamkeit für die Mitmusiker.
Joo ist zudem seit vielen Jahren als Songwriter tätig und schrieb bereits unter anderem für Tina Turner. Außerdem arrangiert und komponiert er auch für Orchester, Bigband und Theater. Der Ulmer ist aus ganzen Herzen ein Musiker, der am liebsten Genregrenzen und Stiletiketten auflöst und Musik so macht, wie er lebt: frei und fühlend. Und so geht er von seinem Heimatplaneten Jazz aus auf immer ausgedehntere Entdeckungsreisen, um jenseits jeder Crossover-Orthodoxie mit Sternschnuppen aus anderen Galaxien zu spielen – heißen sie nun Soul, Funk, Pop, HipHop, Latin oder Elektro. Als Trompeter und Komponist hat Joo zwar seine Wahrnehmung für Musikstile aus aller Welt geöffnet, aber seine mal schwermütigen, mal heiteren Melodien bleiben hundert Prozent Joo Kraus.
Video: https://youtu.be/cur_M8ymiNo?si=70ftBfLyhKzS4pLl
www.jookraus.com/

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Gismo Graf Trio feat. Cheyenne

Gismo Graf – solo guitar, Joschi Graf – rhythm guitar, Joel Locher – double bass
Guest: Cheyenne Graf – vocals

Zehn Jahre ist es nun her, seitdem Joschi Graf zusammen mit seinem Sohn Gismo Graf und dem Kontrabassisten Joel Locher auf die zündende Idee kam ein neues Trio zu gründen. Es war eine Band in der das vielversprechende Talent des jungen Gitarrenvirtuosen Gismo Graf im Vordergrund stand.
Dass aus dieser kleinen aber feinen Besetzung jedoch in kürzester Zeit eine der weltweit führenden und frischesten Gypsy Jazz Formationen überhaupt werden sollte, war zu diesem Zeitpunkt wohl den wenigsten bewusst. Die pfiffige Idee dahinter – die Musik des legendären Jazz Gitarristen Django Reinhardts, nämlich den Swing und Jazz der 1930er und 1940er Jahren in ein zeitgenössisches Gewand zu hüllen und frisch verpackt mit einigen modernen Einflüssen in das 21. Jahrhundert zu transportieren kam bei den Zuhörern sowie der Presse ausgezeichnet an und somit ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Zahlreiche Konzerte in ganz Europa, Amerika und Asien folgten.
In diesem Jahr feiert das Gismo Graf Trio sein 10 Jähriges Jubiläum. Grund genug, diese Zeit Revue passieren zu lassen. Mit dem Album „A Trio’s Decade“ – bereits das fünfte der Band – wird dieses Jubiläum nicht nur gefeiert, es präsentiert auch den eigenen, modernen Stil, den Graf in dieser Zeit entwickelt hat, und wirft ein Schlaglicht auf das, was noch alles kommen könnte. Denn der immer noch erst 27-jährige Stuttgarter hat sich längst vom klassischen Hot-Jazz-Kanon emanzipiert und geht seinen ganz eigenen zeitgemäßen Weg.
Gismos drei Jahre jüngere Schwester Cheyenne begleitet das Trio wieder einmal und sorgt mit ihrer schönen und einprägsamen Stimme für eine weitere Farbe in dieser Formation.
Seit Beginn an unverändert spielt Joschi Graf die Rhythmus Gitarre und Joel Locher den Kontrabass. Die langjährige Erfahrung und das Zusammenspiel der beiden ist sowohl auf den Aufnahmen, als auch live auf der Bühne deutlich hör- und spürbar.
Neben Titeln von Django Reinhardt ist es der besondere Mix aus Pop-, Klassik- und Eigenkompositionen der den unverkennbaren Sound des Trios ausmacht. Man darf sich zum Glück sicher sein, dass das Trio mir seinem eigenen verjüngten Gypsy Swing noch lange nicht Schluss macht und der ersten Dekade weitere aufregende und ergiebige folgen lässt.
Video: https://www.youtube.com/watch?v=wlZzIae7xPM&list=RDwlZzIae7xPM&start_radio=1

www.gismograf.de

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