Informationen

Über die Waldlust

Die Waldlust, ein Treffpunkt der Welt. Anfang des vorletzten Jahrhunderts eroberte das von Hotelier Ernst Luz gegründete Haus binnen weniger Jahre einen Top-Rang unter den Grandhotels. Der Hochadel, Prinzen und Durchlauchten, Künstler und Finanzmagnaten, die Filmstars und das noble Bürgertum – sie pilgerten in dieses majestätisch am Hang tronende Komfort-Etablissement.

Einst voll Leben, liegt dieses historische Gebäude heute im Dornröschenschlaf, wartend auf eine neue Bestimmung. Und beim Rundgang durch die historischen Räume erinnert sich mancher und meint, man höre von Ferne die Klänge zum Tanz aus der legendären Zwitscherstube.

Mittlerweile ist die Waldlust wieder teilweise erwacht. Der Lost Place mit seinem morbiden, aber edlen Charme ist nicht nur Ziel von Fotografen und Filmschaffenden, sondern auch Bühne für Events und kulturelle Veranstaltungen.

Die Waldlust, dieses Kleinod der Freudenstädter Hotelgeschichte zu erhalten, Besuchern zugänglich zu machen und vielleicht sogar einer neuen Bestimmung zuzuführen, das haben sich die Denkmalfeunde Waldlust und der Verein für Kulturdenkmale Freudenstadt zur Aufgabe gemacht.

Interaktiver Rundgang durch die Waldlust

Auf der folgenden Webseite können Sie zu Hause am PC, Tablet oder Smartphone einen interaktiven Rundgang durch viele Räume der Waldlust machen:

http://www.freudenstadt-erlebt.de/portfolio/interaktiver-rundgang-durch-die-waldlust/

Die Waldlust als Filmkulisse

Das ehemalige Grandhotel „Waldlust“ in Freudenstadt ist einer der „Lost Places“, über die das Magazin „Galileo“ und die „Landesschau BW“ berichtet haben. Die vom Denkmalverein Freudenstadt unterstützte filmische Stippvisite erzälte von der ruhmreichen Geschichte des Hotels, warf aber auch einen augenzwinkernden Blick auf die dunklen Geheimnisse der Waldlust. Geisterjäger haben dort bekanntlich auf Spuk-Ereignisse gelauert, die sich seit den 1960-er Jahren im Hotel zutragen haben sollen. Wer den spannend aufbereiteten, mit Spielszenen und Kameraflügen aufgepeppten Filmreport verpasst hat, kann ihn sich nachträglich in der Mediathek der Sender anschauen (siehe unten).

Unter der Internet-Adresse www.prosieben.de/tv/galileo/videos/201617-lost-places-clip kann der Beitrag über die „Waldlust“ in Freudenstadt und andere „Verlorene Orte“ abgerufen werden.

Mittlerweile war die Waldlust mit ihrem morbiden Charme bereits Drehort verschiener Film- und Fernsehproduktionen von Kinofilmen über Reportagen bis zum Krimi.

Die Waldlust erkunden

Möglich ist das neben den obigen 3D Rundgang oder vor Ort bei einer der zahlreichen Veranstaltungen auch im Rahmen einer Waldlust-Themen-Führung oder natürlich auch für Fotografen bei einer offenen Fototour.

Fototouren für Fotografen

Bei den offenen Fototouren gibt es grundlegende Informationen zum Haus, seiner Geschichte, zu den Räumen und einiges mehr zu Beginn der Fototour. Anschließend können sich die Teilnehmer frei innerhalb fast des gesamten Gebäudes bewegen, Räume und Lichtstimmungen erkunden und einmalige Fotos machen.

Termine und das Anmeldeformular finden Sie unter dem Menüpunkt „Aktuelles“.
Für die offenen Fototouren ist aus organistorischen Gründen unbedingt eine Anmeldung über das Anmeldeformular erforderlich.

Waldlust-Themen-Führungen

Bei den Führungen werden tiefer gehende Informationen zum Haus vermittelt und einige ausgesuchte Teile des Hauses besucht, nicht das gesamte Gebäude. Die Zeit ist auf die maximale Dauer der Führung beschränkt. Freies Bewegen innerhalb des Gebäudes ist bei diesen Führungen nicht möglich. Dafür gibt es viele Informationen.

Termine für die Themen-Führungen finden Sie unter dem Menüpunkt „Aktuelles“.

Verein für Kulturdenkmale Freudenstadt

Den Verein für Kulturdenkmals mit Informationen zu seinen Aktivitäten finden Sie hier:

https://denkmalfreunde.de/

Wussten Sie eigentlich schon, dass in der Waldlust Könige und Filmstars einst wie zu Hause waren? Darunter die Königin der Niederlande, der Prinz von Wales und Schauspielgrößen des aufblühenden Hollywood der 20er Jahre wie Douglas Fairbanks und Mary Pickford.